19.12.2019

Briefe



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ID: 853 Brieftext


Geschrieben am: Montag 18.12.1843
 

Hochgeehrter Herr,

Zum 5ten Januar hoffe ich hier und bei der Prüfung gegenwärtig zu sein. Für Ihre Anfrage wegen Hrn. W[ieck] meinen verbindlichen Dank. Die Wahl scheint mir ganz passend, und ich hatte schon, ehe Sie mir schrieben, daran gedacht. Dabei fällt mir nun Eines ein: meine Schülerinnen haben mir durch Fleiß und Anhänglichkeit Freude gemacht. Kehre ich von meiner Reise zurück, so bin ich gern bereit, mit diesen im Clavierunterricht fortzufahren. Kömmt es also zu einem Abschluß mit Hrn. W., so mögen Sie nach Ihrem Gutdünken von meinem Wunsch
Gebrauch machen.
Hochachtungsvoll
Ihr ergebenster
R. Schumann.

Montag.

[BV-A, Nr. 997, dat. 18. Dezember 1843:] Dr. Seeburg hier. Daß mir die Wahl des Alten recht wäre, daß ich aber gern m. Schülerinnen Unterricht
fortzuertheilen wünsche.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Seeburg, August Moritz (1469)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
843f.
 



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