19.12.2019

Briefe



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ID: 890 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 04.04.1851
 

Lieber Woldemar,

Vielmals danken wollte ich Dir für Deine Arbeit; sie ist sehr sorgfältig und stimmt im meisten mit meinen Gedanken überein. Es hätte sie, glaub' ich, keine Anderer so machen können, als Du, der Du die Oper so oft gehört, Dich mit so vielem Antheil in sie versenket hast. [...] Schicke mir nun bald das Uebrige. Auf Einiges wollte ich Dich noch aufmerksam machen: Die rechte Hand des rechten Spielers laße nicht unter g1, die linke des linken Spielers nicht über das kleine g gehen. Ausnahmen gibt es freilich. Dann müssen die beiden Spieler womöglich nicht enger als im Umfang einer Terz an einander spielen. Die Forte's setze voll, auch wenn die Intervalle nicht in der Partitur stehen.
Daß Dein Name auf den Titel mitkömmt, ist Dir wohl Recht; auch mir wäre es lieber, da man dann gleich merkt, daß es keine Fabrikarbeit ist.



RSA VII/1/2, S. 172 [gek.]

  Absender: Schumann, Robert / Schumann, Clara (1456)
  Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Bargiel, Woldemar (141)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: I / Band: 3
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit der Familie Bargiel / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Eberhard Möller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2011
ISBN: 978-3-86846-008-7
252ff.
 



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