19.12.2019

Briefe



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ID: 9463 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 22.07.1864
 

Baden-Baden d. 22 July 1864.
Verehrtester Herr und Freund,
darf ich Sie wohl mit einer Bitte belästigen? ich erhielt vor einiger Zeit von dem Herrn, bei dem mein ältester Sohn in Carlsruhe in Pension, einen Brief, den ich hier beilege und woraus Sie mein Anliegen ersehen können. Wollen Sie die große Freundlichkeit haben, mir die gewünschten Antworten zu verschaffen? ich meine mich zu erinnern, daß Verwandte von Ihnen auf dem Polytechnikum gewesen seyen, und ist dies nicht der Fall, so kennen Sie doch vielleicht Jemanden, der die Verhältnisse dort genau weiß?
Entschuldigen Sie ja meine Belästigung, lieber, verehrter Herr Professor!
Von Ihrer Familie hörte ich durch Marie Bendemann, und daß es der armen Fanny so leidlich ergehe. Bitte, wollen Sie sie, sowie Ihre liebe Frau herzlich von mir grüßen; wenn Sie schreiben.
Ihre gütige Antwort wollen Sie hierher:
Baden-Baden, Lichtenthal Nro 14
senden, und im voraus den herzlichsten Dank nehmen
Ihrer
treu ergebenen
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Baden-Baden
  Empfänger: Hübner, Julius und Pauline (2459)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
571f.
 



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