19.12.2019

Briefe



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ID: 9558 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 30.09.1865
 

Baden-Baden d. 30 Septbr. 1865.

Hochverehrter Herr,

eingedenk Ihrer mir stets bewiesenen Theilnahme nehme ich mir die Freiheit Ihnen in Ueberbringerin Dieses meine Tochter Elise vorzustellen und Sie um Ihren und Ihrer verehrten Frau Gemahlin gütigen Schutz für Dieselbe zu bitten. Meine Tochter, wenn auch nicht Clavier-Virtuosin, so doch eine recht tüchtige Spielerin, wünscht sich in Frankfurth |2| als Lehrerin niederzulassen, und sehr dankbar wird sie Ihnen sein, wenn <>Sie ihrer bei Ihren Bekannten erwähnen. Ich hoffe, bei Ihnen ist Alles wohl? es wird mir eine herzliche Freude seyn mich bald selbst davon überzeugen zu können. Herr Joachim und ich denken Ende Oktober oder Anfang November einige Soireen in Frankfurth zu geben, und dann erlauben Sie mir Sie zu begrüßen. Entschuldigen Sie, |3| hochverehrter Herr, wenn ich Sie bemüht habe.
Mich Ihnen, wie Ihrer Frau Gemahlin angelegentlichst empfehlend verbleibe ich
Ihre
aufrichtig ergeb
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Baden-Baden
Empfänger: Schlemmer, Friedrich (15344)
  Empfangsort: Frankfurt a. M.
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
987f.
 

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