19.12.2019

Briefe



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ID: 958 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 08.05.1846
 

Verehrter Herr,
Sie thaten neulich eine Aeußerung, die mir noch lange im Ohr nachgeklungen – daß Sie nämlich Lust zu einem neuen Operntext hätten. Schon längst wollte ich mit Ihnen deshalb sprechen. Wenn wir uns vereinigten, wie würde ich mich freuen!
Die „Glücksritter“ ließ ich mir holen, finde aber wenig für mich darin. Zum Ernsteren zieht es mich allerdings mehr. Doch dachte ich oft an Till Eulenspiegel, – habe überhaupt noch manche andere Pläne. Wir müssen uns bald sprechen.
Morgen wollen wir auf einige Tage über Land, von wo wir Mittwoch zurück zu sein hoffen. Einstweilen bitte ich Sie freundlich meines Wunsches eingedenkt zu sein
Ihr
ergebener
R. Schumann

Freitag.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
Absendeort: Dresden
  Empfänger: Reinick, Robert (1246)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
807f.
 



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