15.07.2019

Briefe



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ID: 13298 Brieftext


Geschrieben am: 25.03.1849
 

Liebste Madam Bendemann,
recht sehr bedauern wir den heutigen Abend nicht bei Ihnen zubringen zu können. Obgleich Mariechen, Gott sei Dank, ganz außer Gefahr ist, so muß sie doch immer noch aufmerksam beobachtet werden, und würde ich sie daher nicht ruhig den Leuten überlassen können. Sie kennen auch die Sorgen um ein Kind, und können Sich wohl denken, daß ich mir, fiele etwas während meiner Abwesenheit vor, die bittersten Vorwürfe machen würde.
Ich hoffe Sie in den nächsten Tagen einmal einen Augenblick besuchen zu können, und wünsche Ihnen Allen einen recht vergnügten Abend! –
Mein Mann läßt den Ihrigen bitten, ihm die auf beifolgendem Zeddelchen bemerkten Bücher, wenn er sie hat, oder welche er hat, auf einige Tage gütigst leihen zu wollen! –
Schönsten Morgengruß
von
Ihrer
getreuen
Clara Schumann.

Sonntag.

Madam
Madam Lida Bendemann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absender-Institution:
  Absender Ort:
  Empfänger: Bendemann, Lida (13653)
  Empfänger-Institution:
  Empfänger Ort:
  SBE: II.6, S. 57f.
 



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