19.12.2019

Briefe



Rückwärts
	
ID: 12004 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 03.01.1886
 

Frankfurt a/m d. 3ten Jan 86. Myliusstr. 32.

Lieber verehrter Herr Wach,

mir scheint die Jugendbriefe werden für Sie eine Quelle immer neuer Mühen, nun komme ich wieder Sie zu bitten Herrn v. Tauchnitz zu veranlassen mir eine Offerte zu machen, oder finden Sie es besser, daß ich direct an ihn schreibe, so sagen Sie mir dies nur durch eine Postkarte mit Angabe seiner Adresse. – Es haben sich schon Verschiedene an mich gewandt mit der Bitte die Briefe zum Druck in’s Englische übersetzen zu dürfen, dazu hat aber wohl T. seine Leute? Leicht ist es gewiß nicht und ich hoffe sehr, daß H. T. wählerisch mit d Uebersetzer sein wird, sollten wir überein gekommen sein.
Ihre lieben Worte über die Briefe haben mir herzliche Freude gemacht.
Indem ich von ganzem Herzen die guten Wünsche für Sie und die lieben Ihrigen erwiedere bin ich
Ihre dankbarst ergebene
Clara Schumann

Mein Armleiden hindert mich noch immer an eigenhändigem Schreiben.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Wach, Adolf (3068)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 15
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit den Familien Voigt, Preußer, Herzogenberg und anderen Korrespondenten in Leipzig / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller, Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-86846-026-1
859f.
 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.