19.12.2019

Briefe



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ID: 6869 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 02.07.1842
 

Verehrtester Herr und Freund!
Ich hab’ einmal Unglück mit meinen Besuchen bei Ihnen!! Heut dacht ich sicher ein Stück Symphonie zu hören, mit Ihnen zu plaudern und Sie aus Leibeskräften zu bitten, ja niemals – oder doch noch lange nicht Ihre treffliche Zeitschrift aufzugeben, so sicher ich auch weiß, daß ein komponirter Takt Ihnen (wie mir) mehr Freude macht, als 6 Zeitungen. Das alles ist nun zu Wasser geworden im Regen. Und es bleibt nichts, als Abschied nehmen und um Abdruck der Beilage im Intelligenzblatt Ihrer Zeitschrift zu bitten. Mehr – als darin steht, kann ich mich nicht entschließen, den guten Herren zu sagen; auch das scheint mir zu viel.
Stets der Ihre, aber jetzt von durchreisten Nächten hundsmüde
A B Marx.

2.7.42.

Herrn Doctor
Robert Schumann,
Wohlgeboren
Redakteur der neuen Zeit-
schrift für Musik
hier.
Frei.

  Absender: Marx, Adolph Bernhard (1017)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 17
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-028-5
432f.
 



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