19.12.2019

Briefe



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ID: 21628 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 26.10.1880
 

Frkf. a/m d. 26/10 80
Liebes Fräulein,
wie reizend von Ihnen daß Sie wieder so freundlich meiner am 24ten gedachten! Durch Sie wurde ich an den Tag erinnert! 1000 Dank für die herrlichen Veilchen, und das in Veilchenduft getränkte Briefchen. Ich kann Ihnen nicht ausführlich schreiben, daher kurz nur, daß mein Ferdin. noch fest zu Bett liegt, die Besserung nur ganz langsam vorwärts schreitet. Uns geht es gut, aber, ich mußte doch wieder in London abschreiben, was mir recht schwer wurde. Ich darf eben nur ganz vorsichtig concertiren. Am 2ten Nov. gebe ich eine Soiree hier – nach Weihnachten denke ich doch ernsthaft an Berlin, wenn ich es kann. Am 3 Febr. spiele ich in Leipzig u. 12ten im Quartett. Leben Sie wohl, und nehmen Sie mit Ihrer Freundin
herzliche Grüße
C. Schumann

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Wendt, Mathilde (1688)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 14
Briefwechsel Clara Schumanns mit Mathilde Wendt und Malwine Jungius sowie Gustav Wendt / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2011
ISBN: 978-3-86846-025-4
71f.
 



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